Früh übt sich

Mit 13 Teilnehmern und zwei Stillkindern war der zweite Erste-Hilfe-Kurs für Kindernotfälle am 1. Februar 2020 gut besucht. Nicht nur junge Eltern waren da, sondern auch einige Großeltern, die auf einen eventuellen Notfall bei den Besuchen der Enkel vorbereitet sein wollten.

Es ging aber nicht nur um das Erkennen eines Notfalles und um die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme, sondern natürlich auch um die Vorbeugung, damit es erst gar nicht zu einem Notfall kommt, wie zum Beispiel Treppen durch Gitter gegen Hinunterfallen zu sichern oder Reinigungsmittel in oberen Schränken aufzubewahren, damit sich das Kind nicht daran vergiftet.

Selbstverständlich wurde auch das traurige aber so wichtige Thema besprochen, wie man einen Atemstillstand und ein Herz-Kreislaufversagen erkennt und wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung eines Säuglings oder Kindes durchgeführt wird. Die anschließende Übung wollten sich die jüngsten Teilnehmer nicht entgehen lassen.

Dass man die Kinder nicht in Watte einpacken und vor allem schützen kann, ist natürlich klar. Deswegen wurde auch die Behandlung von Wunden sowie Kniffe für ein "Pflaster" am Ellenbogen oder die vielfältigen Möglichkeiten eines Dreiecktuches ausführlich behandelt.

Da so viel Lernen ordentlich Hunger macht, gab es auch ein leckeres Mittagessen durch das DLRG-Bewirtungsteam. Am späten Nachmittag machten sich alle neu motiviert und begeistert auf den Heimweg, wohlwissend dass es wichtig ist, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

Veröffentlicht: 02.02.2020
Autor/in: Birgit Schäberle
Kategorie: Erste Hilfe