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Buchhorner See 2013

Buchhorner See 2013

Jugendzeltlager und Rescue Camp - so lautete die Überschrift unseres diesjährigen Zeltlagers vom 25. Juli bis 2. August 2013 am Buchhorner See. Für die jüngeren Teilnehmer war es das Jugendzeltlager, für die älteren zum ersten Mal das Rescue Camp.

Mit dem Krokodil auf dem See.

Los ging die Reise für alle 58 Teilnehmer gemeinsam mit dem Bus am Samstag in Herrenberg. Die Strecke zum Zeltplatz war schnell geschafft. Dort wurden sie schon von den Betreuern erwartet, die wie immer bereits zwei Tage zuvor angereist waren, um das Lager aufzubauen. Nachdem alles Gepäck ausgeladen und in den Gruppenzelten verstaut war, ging es ans Kennenlernen: die Teilnehmer untereinander, die Teilnehmer und die Betreuer, die Teilnehmer und der Zeltplatz. Spätestens nach dem ersten großen Mittagessen im Gemeinschaftszelt waren sich alle sicher, richtig angekommen zu sein: Unsere Küche hatte sich wie gewohnt - und wie auch die komplette restliche Woche - mächtig ins Zeug gelegt und ein hervorragendes Essen gezaubert.

Nachmittags wurden Zeltschilder gebastelt und bemalt. Denn das Motto des Jugendzeltlagers war in diesem Jahr "Bei den Rittern und Burgfräulein", also brauchte auch jede Zeltgruppe ihr eigenes Wappen. Anschließend stand ein großes Geländespiel auf dem Programm, bevor es dann zum See ging, um das schöne Wetter gleich zum Baden auszunutzen.

Lanzenstechen beim Ritterturnier.

Der Sonntag begann für die Jüngeren mit verschiedenen Bastelangeboten: Die Ritter konnten Schwerter und Schilde aus Holz basteln, während die Burgfräulein sich mit Kopfschmuck ausrüsteten. Die selbst genähten Umhänge konnten mir den jeweiligen Zeltwappen geschmückt werden. Währenddessen konnten die Teilnehmer des Rescue Camps im See beim Schnuppertauchen erste Erfahrungen mit dem Tauchgerät sammeln. Nachmittags wurde dann wieder gemeinsam gebadet. Gegen Abend fand ein großes Ritterturnier mit verschiedenen Stationen und Herausforderungen auf dem Zeltplatz statt, während die Älteren eine Einweisung in Sprechfunk und dazugehörende Regeln bekamen.

Der Sonntagabend war wie vielerorts auch auf unserem Zeltplatz von einem schweren Unwetter geprägt. Es stürmte und regnete, weshalb das restliche Programm - Abendessen und gemeinsames Singen - im großen Aufenthaltszelt stattfand.

Spaß beim Gesichtsmasken auftragen.

So regnerisch, wie der Sonntag geendet hatte, begann der Montag leider auch wieder. Und so blieb es auch den kompletten Montag über. Deshalb waren Regenspiele im Zelt angesagt: Für die Mädchen und die Mutigen unter den Jungs wurde eine Beautyfarm mit verschiedenen Wohlfühl-Angeboten aufgebaut. Für alle anderen gab es Brett- und Kartenspiele. Und die Älteren nahmen erst an einer Funkübung teil und bemühten sich anschließend, alle Knoten zu lernen, die man als Bootsführer oder Strömungsretter in der DLRG braucht. Erst am Abend wurde es etwas trockener und so konnte die Nachtwanderung für die Jüngeren doch noch stattfinden, während die Älteren Mr. X spielten, ein Nacht-Gelände-Spiel mit Funkgeräten und viel Bewegung.

Am Dienstag fand unser traditionelles Phantasy-Spiel statt, bei dem die Betreuer mittelalterliche Rollen spielten und die Kinder in Gruppen verschiedene Rätsel und Aufgaben lösen mussten. Für die Teilnehmer des Rescue Camps ging es indes in die Höhe: An einer Felskante und einem hohen Baum wurden Abseilstellen und ein Flaschenzug aufgebaut. Die Jugendlichen konnten sich hier als echte Nachwuchs-Strömungsretter beweisen, sich gegenseitig nach oben ziehen und dann selbst wieder abseilen. Nach dem Abendessen gab es Stockbrot am Lagerfeuer und weil es am Vortag so viel Spaß gemacht hatte, spielten die Älteren erneut eine nächtliche Runde Mr. X.

Wurfsack-Training am See.

Mittwochs fand für das Rescue Camp ein ganztägiger Ausflug an den benachbarten Breitenauer See statt. Dort wurde die DLRG-Rettungswache besichtigt, das Wachgebiet erkundet und in verschiedenen Stationen am und im Wasser neue Hilfsmittel und Rettungstechniken ausprobiert. Währenddessen gingen die Teilnehmer des Jugendzeltlagers auf große Schatzsuche. In zwei Gruppen wurde etlichen Hinweisen nachgegangen, die schließlich zur gesuchten Schatztruhe führten.

Nachmittags ging es beim Ritter-Casino spannend weiter: an mehreren Spieltischen konnten die Teilnehmer zocken und ihren Goldschatz vervielfachen - oder auch alles verlieren. Abends wurde am Lagerfeuer gesungen, während die Älteren ein eigens für sie entwickeltes Strategie-Spiel ausprobierten. Als krönender Abschluss des Tages, konnten alle, die Lust dazu hatten, die Nacht im Schlafsack am Lagerfeuer verbringen.

Blick auf die Tafel.

Am Donnerstag kehrte der Sommer - nachdem die vorherigen Tage sehr angenehm waren - mit brutaler Hitze zurück. Uns kam das sehr gelegen, denn so konnten wir noch einmal ausgiebig im See baden, die mitgebrachten Großspielgeräte ausprobieren und einen tollen letzten Zeltlager-Tag genießen. Eine besondere Überraschung wartete am Abend auf alle Teilnehmer: Die Tische im Aufenthaltszelt waren zur großen Tafelrunde umgebaut worden. Nach der Ansprache unseres Zeltlager-Königs konnte das Festmahl beginnen. Anschließend wurde zur Disco umgebaut und mit Musik und Tanz der letzte gemeinsame Abend ausklingen lassen.

Am Freitag wurde noch einmal in aller Ruhe gefrühstückt und dann zusammen der Zeltplatz aufgeräumt, die Taschen gepackt und die ersten Zelte abgebaut. Nach dem abschließenden Mittagessen ging es für die Teilnehmer mit dem Bus zurück nach Herrenberg, während die Betreuer das restliche Lager abbauten und am frühen Abend ebenfalls - erschöpft aber glücklich - nach Hause kamen.

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