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Buchhorner See 2012

Buchhorner See 2012

Unter dem Motto Ab in den Dschungel fand das Jugendzeltlager der DLRG Ortsgruppe Herrenberg 2012 am Buchhorner See in der Nähe von Heilbronn statt. Eine Woche lang gab es für die über 70 Teilnehmer und Betreuer Spiel und Spaß fast rund um die Uhr.

Aufbau der ersten Zelte.

Bereits am Donnerstag, den 26. Juli, machte sich das Betreuer-Team von der Herrenberger DLRG-Halle aus auf den Weg zum Zeltplatz, um das Lager vorzubereiten. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 30 Grad wurden Zelte aufgebaut, Tische und Bänke aufgestellt, die Küche und das Gemeinschaftszelt eingerichtet, Deko passend zum Motto auf dem ganzen Platz angebracht, der Badesee auf seine Spaßtauglichkeit hin erprobt und die letzten Programmpunkte vorbereitet.

Pünktlich am Samstag, 28. Juli, war alles für die Ankunft der Teilnehmer bereit. Diese kamen am späten Vormittag mit dem Bus. Auf der Fahrt waren sie bereits in fünf Zeltgruppen eingeteilt worden, die jetzt von ihren persönlichen Zeltbetreuern in Empfang genommen wurden. Die Zelte wurden bezogen und das Lager erkundet. Dann gab es auch schon das erste gemeinsame Mittagessen. Wie alle Mahlzeiten im Zeltlager, die noch folgen sollten, schmeckte es hervorragend und die Küche bekam nichts als Lob zu hören.

Das Spielfeld.

Nachmittags stand dann direkt das erste Großspiel auf dem Programm: das Aktivspiel. Passend zum Motto mussten die Kinder in ihren Zeltgruppen den Dschungel retten. Ihnen gegenüber standen die Betreuer, die in die Rollen von "bösen" Waldarbeitern schlüpften. Nach dem Abendessen wurde der erste Abend gemeinsam am Lagerfeuer mit bekannten Zeltlager-Liedern beendet.

Der Sonntag war der einzige Tag, der ein bisschen schlechteres Wetter mit sich brachte. Deshalb wurde die durchwachsene Zeit morgens genutzt, um Schilder für die Zelte zu basteln und zu bemalen und Spiele im Gemeinschaftszelt zu spielen. Ab nachmittags war von Wolken oder gar Regen dann nichts mehr zu sehen und das komplette restliche Lager über herrschte traumhaftes Sommerwetter. So wurde nachmittags zur allgemeinen Freude direkt der Badesee erkundet. Auch der Sonntagabend wurde am Lagerfeuer beendet, diesmal allerdings ohne Liederbücher und stattdessen mit Stöcken und Stockbrotteig.

Floßbau.

Am Montag wurden die Teilnehmer zunächst aufgeteilt. Für die Mädchen stand Beautyfarm auf dem Programm. Haare wurden geflochten, Gesichtsmasken aufgelegt, Finger und Füße gepeelt, Rücken massiert und Nägel lackiert. Die Jungs mussten dafür hart arbeiten. In zwei Teams bekamen sie große Fässer, Kanister und jede Menge Holz und Seile und sollten damit jeweils das bessere Floß bauen. Nach dem Mittagessen kamen diese dann direkt auf dem See zum Einsatz. Bis zum Abendessen wurde im und auf dem Wasser ausgiebig getobt und Spaß gehabt. Am Abend fand ein weiterer Klassiker unter den Zeltlager-Aktionen statt: die Nachtwanderung. Anderthalb Stunden dauerte sie und führte die Gruppe durch dichtesten und finstersten Dschungel, wo sie von Affen und Gorillas überrascht wurden und nur ganz knapp entkommen konnten.

Der Dienstag begann zunächst ruhiger. Vormittags wurde gebastelt. Die Kinder und Jugendlichen konnten an verschiedenen Angeboten teilnehmen. So wurden beispielsweise Kokosnuss-Halsketten oder Regenmacher gebastelt. Andere konstruierten eine Mohrenkopf-Schleuder und bauten sie anschließend als gemeinsames Projekt. Nachmittags mussten sich die Teilnehmer wieder in ihre Zeltgruppen einteilen und beim zweiten großen Spiel dem sogenannten Dschungelpfad folgen. An insgesamt 15 Stationen mussten sie Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Wissen beweisen, um ihre Schätze aus dem letzten Spiel zu retten. Der Dienstagabend war für die Teilnehmer ein ganz besonderer. Wer Lust hatte, konnte mit seinem kompletten Schlafplatz ans Lagerfeuer umziehen und die Nacht dort verbringen. Passend zur dunklen Nach gab es dort noch eine Gruselgeschichte.

Unser Schmetterling.

Wie am Vortag wurde auch am Mittwochvormittag wieder gebastelt. Nachmittags ging es dann zum Baden zum See und anschließend stand erneut ein Highlight auf dem Plan: das Phantasy-Spiel. Dieses Spiel war in den letzten Jahren bereits zur Tradition geworden. Dabei verkleideten sich alle Betreuer passend zur Geschichte und die Teilnehmer mussten in Gruppen ein großes Rätsel lösen. Dieses Jahr ging es natürlich um die verschwundene Kokosnuss. Nach dem Abendessen fand an diesem Tag der Casino-Abend statt. Das Gemeinschaftszelt hatte sich in eine Spielhalle verwandelt. Jeder Teilnehmer bekam einen Becher voll Spielchips und konnte sich an den verschiedensten Tischen von Blackjack über Uno und Ligretto bis hin zum klassischen Würfeln oder Hütchen-Spiel etwas dazu verdienen - oder natürlich auch verlieren.

Am Donnerstag fand dann zum krönenden Abschluss der Spielereihe ein großes Völkerball-Turnier statt, bei dem die Zeltgruppen noch einmal alles geben konnten. Bei strahlendem Sonnenschein kämpften alle Teams um Ruhm und Ehre. Danach ging es zur Abkühlung in den Swimmingpool des Campingplatzes. Nach dem Abendessen gab es noch einmal Stockbrot am Lagerfeuer und anschließend eröffnete das Dschungel-Kino seine Pforten. Gemeinsam wurde im großen Zelt die Geschichte von Tarzan geschaut, bevor es zum letzten Mal in die Zelte zum Schlafen ging.

Das Betreuer-Team sagt tschüss!

Der Freitag stand im Zeichen der Abreise. Gemeinsam wurden die Sachen gepackt und der Lagerplatz aufgeräumt. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Bus zurück in Richtung Herrenberg. Für die Betreuer hieß das: Abbauen. Bis zum Abend war alles gepackt und konnte in den LKW verladen werden. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei der Fahrschule Halanke, die unser Material erneut sehr zuverlässig transportierte.

Das Fazit dieses Lagers: super Wetter, tolle Stimmung, ein einmaliges Programm und beste Verpflegung, nicht eine Minute Langeweile - besser hätte ein Zeltlager nicht sein können. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

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